REFERENZEN

Geothermie

Erdsonden

Mehr als 810 erfolgreich begleitete Erdsonden-Anlagen – dies spricht für uns. Von kleinen, mit Einzelsonden ausgestatteten Anlagen, bis hin zu Grossanlagen mit bis zu 50 Sonden konnten wir realisieren. Immer mehr Sonden werden zudem durch unser DeepDrifter®-System vermessen. Gerne führen wir für Sie mit unserer EED-Simulation auch eine Vordimensionierung sowie allenfalls eine Nachkontrolle Ihrer EWS Projekte durch.

Geologische Begleitung in Birmensdorf/ZH

Die IBB Energie AG Brugg realisiert im Rahmen eines Wärme-Contracting-Projektes und unter Fachberatung der EBERHARD & Partner AG insgesamt 16 Erdwärmesonden à 225 m für die zukünftigen Bewohner/-innen der Wohnüberbauung Sennhäuser in Birmensdorf/ZH. Bauherrschaft ist die Senn Resources AG in St. Gallen. Das Prinzip des Wärme-Contracting beruht auf der Überlegung, dass es für Wohneigentümer wirtschaftlich sinnvoller ist, die Erdwärmeanlage von der Projektierung über die Realisierung bis zum Betrieb in die Hände eines spezialisierten Energieunternehmens zu geben, unter anderem auch, um die Kapitalkosten auszulagern. Ein solches Bewirtschaftungsmodell ist nicht nur dort sinnvoll, wo besondere Umstände wie eine komplexe Hydrogeologie anspruchsvolle Rahmenbedingungen setzen. In Birmensdorf/ZH, an der Westflanke des Ättenbergs, ist der Baugrund besonders herausfordernd. Eine über 40 m mächtige Verzahnung aus jüngeren Schwemmlehmen, verschwemmter Moräne mit vereinzelt Blöcken und hydraulisch gespannten Niederterrassenschottern über dem Fels der Oberen Süsswassermolasse gestaltet hier jede Tiefbohrung technisch anspruchsvoll. Um der Gefahr durch hydraulische Grundbrüche, artesische Grundwasseraufstösse und Materialausschwemmungen entgegenzuwirken sind spezielle Bohrvortriebsmethoden vorgesehen, welche unter Fachberatung der EBERHARD & Partner AG zur Anwendung kommen. Die fachkundige Planung und Ausführung trägt wesentlich zur künftigen Betriebssicherheit bei.

Ausgewählte Projekte

  • NAGRA
    In Löhningen SH wurde eine 262 m tiefe Erdsonde abgetäuft. Um mehr über den lokalen Wärmegradienten zu erfahren, wurden das Temperaturprofil sowie der räumliche Verlauf der Erdsonde gemessen.
    2018
  • Bohrfix AG
    EED-Simulationsberechnung eines Erdsondenfeldes mit 23 Sonden in Sedrun
    2017
  • Hunziker Partner AG
    Tiefenvermessung mit DeepDrifter® bei 7 Sonden à jeweils 250 m Tiefe in Berikon
    2017
  • PBS Bohr AG
    Tiefenvermessung mit DeepDrifter® bei 5 Sonden à jeweils 180 m Tiefe in Menziken
    2017
  • Felix & Co. AG
    Tiefenvermessung mit DeepDrifter® bei 6 Sonden à jeweils 290 m Tiefe in Wettingen
    2016
  • Mettauer AG
    EED-Simulationsberechnung eines Erdsondenfeldes à 14 bis 16 Sonden à jeweils unter 300 m Tiefe in Rudolfstetten
    2016

Grundwasser­wärmepumpen

Mit über 400 erfolgreich erstellten Grundwasserwärmeanlagen können wir Sie kompetent von der Planung bis hin zur Realisierung beraten und begleiten.

Schloss Wildenstein stellt um auf eine umwelt­freundliche Heizung

Das Schloss Wildenstein in Veltheim (AG) und die dazugehörenden Bauten werden durch eine monovalente Grundwasser-Wärmepumpen­anlage (Heizleistung 435 kW) mit Wärme versorgt. Dazu werden in einem 21 m tiefen Filterbrunnen 2000 Liter Grundwasser pro Minute gefördert und in die rund 190 m entfernte Heizzentrale geführt. Das Grundwasser fliesst durch einen Wärmetauscher und wird dabei auf ca. 8°C abgekühlt, bevor es in den nahe gelegenen Wildensteinerbach abgegeben wird. Die Firma EBERHARD & Partner AG hat bei diesem Projekt von der Planung über das Bewilligungsverfahren bis hin zur Realisierung des Entnahmebrunnens inklusive Tests alle Arbeiten im Bereich der Grundwasser­wärmenutzung durchgeführt.

Dobi Inter AG 2015–2017

Ausgewählte Projekte

  • Immo Treier AG / Vogt + Zweifel AG
    7 Grossbrunnen zur Beheizung von 6 MFH (Heizleistung rund 203 kW)
    2016–2017
  • Migros Genossenschaft Migros Aare
    Zwei Grossbrunnen (Entnahme, Rückgabe) zum Heizen (84 kW) und Kühlen (140 kW)
    2016–2017

Tiefbohrungen

Im Hinblick auf die vermehrte künftige Nutzung des geothermischen Potenzials wird immer tiefer in den Untergrund gebohrt, da mit zunehmender Tiefe die Temperaturen sich stetig erhöhen. Hierdurch rückt die Option einer Fernwärmeverteilung über grössere Distanzen oder sogar eine Kraftwärmekopplung immer näher in den Fokus.

Studie für 600 m tiefe Thermalwasser­bohrung

Die seit 1983 im Engerfeld in Rheinfelden bestehende Thermalwasserbohrung und im 2013–14 von unserem Büro auf ihren Zustand überprüfte Tiefbohrung von 600 m würde sich zur Fernwärmeverteilung eignen. Daher wurden wir im 2015 von der AEW Energie AG damit beauftragt, im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ein Vorgehensvorschlag mit Bauprogramm und Grobkostenschätzung zu erarbeiten, sowie auf Basis eines Strömungsmodells Rückgabemöglichkeiten für das abgekühlte Thermalwasser zu definieren.

AEW Energie AG // 2015–2017

Ausgewählte Projekte

  • AEW Energie AG

    Tiefenbohrung Engerfeld, Rheinfelden

    2015-2017
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