AKTUELL

Schadstoffuntersuchung in öffentlichen Gebäuden

Als Spezialisten im Bereich Schadstoffe am Bau untersuchen wir auch öffentliche Gebäude wie Schulhäuser. Meist wird die Untersuchung vor dem Rückbau durchgeführt und ermöglicht eine fachgerechte Entsorgung ohne Umweltbelastung und Gefährdung der Bauarbeiter.

Gerade bei Gebäuden bis Baujahr 1990 bietet sich aber auch eine Untersuchung im laufenden Betrieb an, um Schadstoff- und Gefahrenquellen frühzeitig ausfindig zu machen und falls vorhanden, rechtzeitig beseitigen zu können oder bei späteren Umbaumassnahmen vorbereitet zu sein. Auch wenn die meisten Schadstoffe festgebunden in den Bauteilen verbaut sind und bei normaler Nutzung keine Gefahr darstellen, kann eine Gebäudeschadstoffuntersuchung Klarheit schaffen.

Untertägige Raumplanung in der Schweiz - 5 Handlungsfelder die sich aus dem CHGeol-Symposium zur Schweizerischen Tiefenplanung ableiten lassen

Die Strukturendichte im Untergrund nimmt infolge der regen Bautätigkeit nicht nur in der Schweiz sondern auch im europäischen Umland rasch zu und wird längerfristig zum raumplanerischen Damoklesschwert. Ein täglich mit der Materie konfrontierter Teilnehmer weist im Nachgang zum Symposium auf dem Gurten vom 3. Oktober 2018 auf fünf zentrale Handlungsfelder hin.

1.
Die grössten Herausforderungen liegen bekanntlich nicht im Bau des Einzelobjektes, sondern (und gerade im städtischen Kontext) in der technischen und sozioökonomischen Anknüpfung an bestehende und zukünftige Strukturen bzw. Bedürfnisse. Untertägige Strukturen sind bereits heute raumgreifender als gedacht. Ruft man sich zum Beispiel in Erinnerung, dass die gerade boomenden Erdwärmesonden nicht nur klassische Linien- sondern aufgrund seitlicher Ablenkung eigentliche Raumstrukturen darstellen, wird klar, wie vollgepackt der Untergrund bereits heute ist. Allein die in den Jahren 2007 - 2017 gemäss Fachvereinigung Erdwärmesonden Schweiz (FWS) verbauten, gut 25 Mio. Laufmeter Erdwärmesonden mit einer geschätzten durchschnittlichen Länge von 180 m haben einen untertägigen Raumbedarf von über 6 Kubikkilometer. Die künftige 10-Millionen-Plus-Schweiz benötigt demzufolge dringend bedarfsgerechte Instrumente und Leitlinien für die zukünftige untertägige Raumplanung. Hier sind das Bundesamt für Raumentwicklung und das Bundesamt für EnergieBundesamt für Energie besonders gefordert.

2.
Ohne koordinierte untertägige Raumplanung ist längerfristig mit steigenden Opportunitätskosten im Kontext zukünftiger Bauprojekte zu rechnen. Verzichtet man heute darauf, den Untergrund geordnet und koordiniert zu bebauen, ist zukünftig mit hohen Kosten zu rechnen, weil beispielsweise im Weg stehende Bauten umgelegt und neue Einbauten technisch anspruchsvoller als normal sind oder existierende Gewerke sogar vor Ablauf ihrer Abschreibung stillgelegt werden müssen. Die Niederlanden stellen die im Zuge der Kohlenwasserstoffexploration der letzten Jahrzehnte gewonnenen Informationen der Öffentlichkeit in Form einer leistungsfähigen Datenbasis zur Verfügung. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund schwieriger (und damit kostenintensiver) Umplanungen aufgrund fehlender Datengrundlagen.

3.
Auch im geologischen Untergrund sind Nutzungen technisch oder rechtlich nicht beliebig stapel- oder realisierbar. Das Eruieren brachliegender Nutzungspotenziale im Untergrund, bzw. der Ausschluss konkreter Nutzungen bedingt das Vorhandensein leistungsfähiger Planungswerkzeuge. Mit dem von der Swisstopo in Kollaboration mit Partnern entwickelten und publizierten Projekt GeoMol liegt erstmals ein geologischer 3D-Atlas des Schweizer Molassebeckens vor, welcher als grundlegende Planungshilfe für grosse Infrastruktur- und Explorationsprojekte wie z.B. dem Projekt Geothermie 2020 oder dem Projekt Cargo Sousterrain im dichtbesiedelten Schweizer Mittelland dienen kann.

4.
Isolierte Betrachtungen des untertägigen Raums auf Projektebene dürften es je länger desto schwerer haben. Dies wird am Beispiel der geothermischen Entwicklung des erweiterten Stadtgebietes Genf im Rahmen von Geothermie 2020 unter Leitung der Services Industriels de Genève und des Kantons Genf ersichtlich. Das Projekt verfolgt explizit einen multidisziplinären Ansatz und hat zum Ziel, die untertägigen Ressourcen des Kantons Genf möglichst zweckmässig mit der obertägigen Stadt- und Agglomerationsentwicklung zu kombinieren. Für die aktuelle Raumplanungs- und Explorationstätigkeit bedeutet dies, dass man punktuell auch Dinge wagen muss, von denen heute noch nicht bekannt ist, ob sie morgen "am richtigen Ort" sein werden.

5.
Beim Thema untertägige Raumplanung wird den Kantonen nolens volens eine Schlüsselrolle zukommen. Nicht nur obliegt ihnen die Hoheit über den öffentlichen Raum im Untergrund, sie sind auch Adressat für die von privater Seite zur Verfügung gestellten Geodaten. Demnach kommt ihnen einmal mehr die Scharnierfunktion zwischen Bund und Gemeinde, bzw. privaten Investor zu. Noch scheinen sich aber nicht alle Kantone der Brisanz und Tragweite des Themas vollauf bewusst zu sein.

Aarau: Ein Auftrag - direkt vor der eigenen Haustür

Im Auftrag der Eniwa AG, Buchs haben wir im Goldern-Quartier in Aarau vorsorgliche Rissaufnahmen bei den betroffenen Liegenschaften durchgeführt. Die Arbeiten fanden im Rahmen des Neubaus der Reservoirleitungen statt. Rissprotokolle dienen der vorsorglichen Beweisaufnahme und dokumentieren den Zustand der Gebäude vor den Bauarbeiten.

Aarau: Trotz Hitzewelle angenehm kühl dank Erdsonden!

Mark Eberhard (Geschäftsinhaber): „Meine Mitarbeiter müssen im Büro nicht schwitzen im Sommer“

Denn nicht nur im Winter sorgen die Erdsonden in unserem Bürogebäude, sowie im privaten Eigenheim von Mark Eberhard, für ein angenehmes Raumklima. Der grosse Vorteil von Erdsonden zeigt sich gerade auch jetzt während den heissen Sommermonaten. Über die Bodenheizung können die Räumlichkeiten gekühlt und die Raumwärme in den Untergrund abgeben werden. Man profitiert nicht nur vom angenehmen Raumklima, sondern verbessert auch gleichzeitig die Effizienz der Wärmepumpen-Anlage, da die im Untergrund zwischengespeicherte Wärme im Winter wieder bezogen werden kann. Lästige Kaltluftströme oder Lärmemissionen, wie bei herkömmlichen Klimaanlagen, gibt es keine - und das bei viel geringerem Stromverbrauch.


Die Anlage von Mak Eberhard ist zusätzlich noch mit Sonnenkollektoren ergänzt. Ist der Wärmespeicher voll, kann die überschüssige Sonnenenergie in die Erdsonden abgegeben werden um den Geospeicher weiter „aufzufüllen“. Die beiden Anlagen werden mit diversen Messeinrichtungen rund um die Uhr überwacht und die gesammelten Daten laufend von der EBERHARD & Partner AG ausgewertet. So leisten wir einen Beitrag für die Weiterentwicklung solcher kombinierter Anlagen und an die Umwelt.

Bei Fragen zum Thema helfen wir Ihnen mit unserer Praxis-Erfahrung gerne weiter.

Dübendorf: EMPA / Eawag Erweiterung Campus Etappe1

Auf dem Campus der Empa-Ewag in Dübendorf ist im Rahmen der Erweiterung Etappe 1 der Neubau von zwei Gebäuden geplant. Dafür sind umfangreiche Planerleistungen zu erbringen und einige Bestandesbauten müssen weichen. Die EBERHARD & Partner AG wurde als Teil des Gesamtplanerteams mit den Dossiers Baugrund, Erdwärme, Gebäudeschadstoffe, Hochwasserschutz und Bodenschutz betraut.

Zu den grössten Herausforderungen gehören u.a. der heterogen aufgebaute Baugrund und ein sehr geringer Flurabstand des Grundwasserspiegels. Zur Detailabklärung der geologischen Verhältnisse und zur Validierung des geologischen Grundlagenmodells wurden mehrere Kernbohrungen und Baggerschlitze ausgeführt. Diese haben den komplexen Aufbau des Baugrundes im Übergangsbereich zwischen der spät-pleistozänen Schotterflur von Dübendorf und den für das Gebiet typischen Schwemm- und Moränenablagerungen bestätigt. Um die Tragfähigkeit des Untergrundes zu prüfen wurden in ausgewählten Sondierungen zusätzlich SPT durchgeführt. Basierend auf diesen Angaben wurden Abschätzungen der zu erwartenden Setzungen modelliert, die für den Ingenieur als Ausgangspunkt seiner Fundationsplanung dienen.

Dank der umfassenden geologischen und hydrogeologischen Untersuchungen und einer funktionierenden Kommunikation zwischen Gesamtplanerteam und Bauherrschaft können die kommenden Planungsschritte auf solider Basis und mit grösstmöglicher Sicherheit weitergeführt werden

Untersuchung auf Gebäudeschadstoffe vor Umbau oder Rückbau

In älteren Gebäuden sind sehr oft Schadstoffe wie Asbest, PCB oder PAK verbaut worden, ohne das heutige Verständnis um die gesundheitlichen Risiken, welche solche Stoffe bei Ein- und Ausbau mit sich bringen. Um gesundheitliche und kostenrelevante Risiken beim Um- oder Rückbau von Gebäuden zu identifizieren, muss vor Beginn der Arbeiten eine sogenannte Gebäudeschadstoffuntersuchung durchgeführt werden.

Bei der Untersuchung der Wandfliesen in diesem Badezimmer, durch unsere zertifizierten Bauschadstoffdiagnostiker, wurde ein asbesthaltiger Fliesenkleber identifiziert. Somit muss eine Spezialfirma den Fliesenkleber entfernen, bevor eine neue Wandverkleidung eingebracht wird.

Mit geringem Aufwand für die Gebäudeschadstoffuntersuchung wurde in diesem Fall die Arbeitssicherheit für eine Vielzahl von Menschen gewährleistet und das Kostenrisiko für die Bauherrschaft minimiert.

Unsere zertifizierten Bauschadstoffdiagnostiker beraten Sie schnell und unkompliziert z.B. per Telefon oder Mail. Gerne führen wir für sie eine effiziente, umfassende Gebäudeschadstoffuntersuchung für ihren Umbau oder Rückbau durch.

General Guisan-Strasse 2
CH - 5000 Aarau
T 062 834 40 60
F 062 834 40 61

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