AKTUELL

Untersuchung auf Gebäudeschadstoffe vor Umbau oder Rückbau

In älteren Gebäuden sind sehr oft Schadstoffe wie Asbest, PCB oder PAK verbaut worden, ohne das heutige Verständnis um die gesundheitlichen Risiken, welche solche Stoffe bei Ein- und Ausbau mit sich bringen. Um gesundheitliche und kostenrelevante Risiken beim Um- oder Rückbau von Gebäuden zu identifizieren, muss vor Beginn der Arbeiten eine sogenannte Gebäudeschadstoffuntersuchung durchgeführt werden.

Bei der Untersuchung der Wandfliesen in diesem Badezimmer, durch unsere zertifizierten Bauschadstoffdiagnostiker, wurde ein asbesthaltiger Fliesenkleber identifiziert. Somit muss eine Spezialfirma den Fliesenkleber entfernen, bevor eine neue Wandverkleidung eingebracht wird.

Mit geringem Aufwand für die Gebäudeschadstoffuntersuchung wurde in diesem Fall die Arbeitssicherheit für eine Vielzahl von Menschen gewährleistet und das Kostenrisiko für die Bauherrschaft minimiert.

Unsere zertifizierten Bauschadstoffdiagnostiker beraten Sie schnell und unkompliziert z.B. per Telefon oder Mail. Gerne führen wir für sie eine effiziente, umfassende Gebäudeschadstoffuntersuchung für ihren Umbau oder Rückbau durch.

Trotz Hitzewelle angenehm kühl dank Erdsonden!

Mark Eberhard (Geschäftsinhaber): „Meine Mitarbeiter müssen im Büro nicht schwitzen im Sommer“

Denn nicht nur im Winter sorgen die Erdsonden in unserem Bürogebäude, sowie im privaten Eigenheim von Mark Eberhard, für ein angenehmes Raumklima. Der grosse Vorteil von Erdsonden zeigt sich gerade auch jetzt während den heissen Sommermonaten. Über die Bodenheizung können die Räumlichkeiten gekühlt und die Raumwärme in den Untergrund abgeben werden. Man profitiert nicht nur vom angenehmen Raumklima, sondern verbessert auch gleichzeitig die Effizienz der Wärmepumpen-Anlage, da die im Untergrund zwischengespeicherte Wärme im Winter wieder bezogen werden kann. Lästige Kaltluftströme oder Lärmemissionen, wie bei herkömmlichen Klimaanlagen, gibt es keine - und das bei viel geringerem Stromverbrauch.


Die Anlage von Mak Eberhard ist zusätzlich noch mit Sonnenkollektoren ergänzt. Ist der Wärmespeicher voll, kann die überschüssige Sonnenenergie in die Erdsonden abgegeben werden um den Geospeicher weiter „aufzufüllen“. Die beiden Anlagen werden mit diversen Messeinrichtungen rund um die Uhr überwacht und die gesammelten Daten laufend von der EBERHARD & Partner AG ausgewertet. So leisten wir einen Beitrag für die Weiterentwicklung solcher kombinierter Anlagen und an die Umwelt.

Bei Fragen zum Thema helfen wir Ihnen mit unserer Praxis-Erfahrung gerne weiter.

Natur- und Objektschutz in Einklang

Die creaNatira GmbH Aarau plant im Auftrag der aargauischen Sektion der Pro Natura diverse Renaturierungs- und Aufwertungsmassnahmen am Südhang des Bruggerbergs. Vorgesehen ist der Bau von mehreren Trockenmauern, welche die bestehenden älteren Verbauungen ersetzen sollen. Das Projekt ist mit erheblichen Baumassnahmen und Umlagerungen von rolligem Material verbunden.

Da sich das Areal über eine Zone mit potenziellen Stein- und Blockschlagtrajektorien erstreckt und die sich hangabwärts befindlichen Objekte geschützt werden müssen, wurde entschieden, eine Gefährdungsabschätzung mit Massnahmeplan für Sturzereignisse auszuarbeiten. Diese hat zum Ziel, auf Basis modellierter Sturz- und Fallereignisse, entsprechende Objekt- und Personenschutzmassnahmen während der Bauphase zu definieren.

Neue Anforderungen an Gebäudeschadstoff-Untersuchungen im Kanton Zürich- Ausweitung der Privaten Kontrolle

Im Kanton Zürich werden abfallrechtliche Belange im Zuge von Bauvorhaben weitestgehend in Eigenverantwortung durch befugte und akkreditierte Fachleute organisiert. Dieses bewährte System der "Privaten Kontrolle" (PK) ist gesetzlich in der Besonderen Bauverordnung I des Kantons Zürich (BBV I) festgelegt.

Nun weitet der Kanton Zürich die Private Kontrolle auf den Rück- und Umbau von Gebäuden aus, welche vor 1990 erstellt worden sind (PK 3.11). Damit tritt erstmals in der Deutschschweiz ein Instrumentarium in Kraft um den Umgang mit Gebäudeschadstoffen sowie die Verwertung und Entsorgung von sämtlichen beim Rückbau anfallenden Materialien (belastet und unbelastet) zu kontrollieren und zu erfassen.

Für diese Bauten ist bei einer Investitionssumme von mindestens 200'000 CHF ab 1.6.2018 eine vorgängige Gebäudeschadstoff-Untersuchung durchzuführen, deren Ergebnisse in einem Entsorgungskonzept zu beschreiben und inventarisieren sind. Die Vollständigkeit und Schlüssigkeit der Schadstoffuntersuchung und des Entsorgungskonzepts sind durch eine befugte Fachperson zu prüfen. In jedem Fall ist es zweckmässig, den Prüfbericht zusammen mit den Baugesuchsunterlagen einzureichen, damit das Ausschreibungsprojekt mit belastbaren Vorausmassen erstellt werden kann. Der Prüfbericht kann jedoch auch vor Baufreigabe nachgereicht werden.

Für Um- und Rückbauten mit einer Investitionssumme kleiner 200'000 CHF ist ebenfalls ein Entsorgungskonzept einzureichen. Dieses kann auch auf Basis einer im Internet zur Verfügung gestellten, vereinfachten Checkliste erstellt werden. Eine fachkundige Gebäudeschadstoff-Untersuchung bietet sich jedoch auch in diesem Fall an, um die fachgerechte Entsorgung zu gewährleisten und den Personenschutz zu gewährleisten.

Das Vorgehen des Kantons Zürich bringt, trotz Einführung eines zusätzlichen Verfahrenschrittes im Planungsablauf, einige positive Aspekte mit sich. So werden erstmals qualitative Anforderungen an die Gebäudeschadstoff-Untersuchung von Behördenseite definiert, wo bisher viel "Handgestricktes" auf dem Markt war, und die sinnvollen Empfehlungen der Fachverbände FAGES, ASCA/VABS finden vermehrt praktische Anwendung.

Um Sie im Kanton Zürich auch weiterhin umfassend beraten zu können, haben wir uns weitergebildet, damit wir Ihnen die private Kontrolle gemäss § 4 BBV I im Fachbereich Rück- und Umbau anbieten können.

Gebäudeschadstoffuntersuchung in Safenwil

Vom Putz bis zum Fliesenkleber, wir gehen den Schadstoffen auf die Spur. Asbest, PCB und PAK sind die bekanntesten Vertreter. Diese müssen vor dem Rückbau eines Gebäudes detektiert und ausgebaut werden.

Meist sind diese Schadstoffe primär bei Bauarbeiten relevant. Denn diese bedingen zusätzliche Schutzmassnahmen für die Bauarbeiter und die entsprechenden Materialien müssen fachgerecht aus dem Materialkreislauf entfernt werden.

Die Schadstoffe sind bei einer Freisetzung in die Luft nicht sichtbar und oft geruchlos. Ausserdem sind die verdächtigen Bauteile allgegenwärtig. Dies kann zu einer Unterschätzung und Bagatellisierung von diesen führen.

Bei einer Gebäudeschadstoffuntersuchung ermitteln unsere zertifizierten Diagnostiker die verdächtigen Bauteile und lassen diese von einem spezialisierten Labor untersuchen. Sowohl vor Rück- und Umbauten, als auch während der Nutzung um ein allfälliges Risiko abzuklären.

General Guisan-Strasse 2
CH - 5000 Aarau
T 062 834 40 60
F 062 834 40 61

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